Corona – Informationen und Unterstützung

24.3.20: DKSB Bundesverband e.V.:
Abfrage Schul-Barometer (SchuBa) zum Erfahrungs- und Know-How-Austausch

das IBB Institut für Bildungsmanagement und Bildungsökonomie möchte mit dem Schul-Barometer einen Beitrag zum Erfahrungs- und Know-How-Austausch zu aktuellen Fragestellungen rund um die digitale Bildung ermöglichen.
Das Institut führt dazu von Montag bis kommenden Sonntag (23.- 29.3.2020) eine Abfrage bei unterschiedlichen Akteuren durch (bei Schüler*innen, Lehrer*innen, Eltern, Schulleitern, u.a.). Die Abfrage dauert ca. 10 Minuten. Dort können Sie Ihre Erfahrungen mit den besonderen Herausforderungen und Ihre Wünsche, Bedürfnisse, Meinungen sowie Empfehlungen einbringen.
Die Ergebnisse werden gesammelt und systematisiert und schon in der nächsten Woche aufbereitet zur Verfügung gestellt werden (auf der Webseite des Instituts sowie wenn gewünscht per E-Mail).
Die Rückmeldungen aus der Praxis sollen weiterhin dazu genutzt werden, praktische Probleme und Herausforderungen an Bildungspolitik und Bildungsverwaltung sowie an die interessierte Öffentlichkeit weiterzuleiten.
Über den nachfolgenden Link gelangen Sie zum Schul-Barometer: http://news.bildungsmanagement.net/c/46724423/164f7abb1aef9-q7nt6j

Das Institut haben ebenso bereits eine Linksammlung mit Hinweisen und Links zum Thema „Digitalisierung in Schule und Bildung“ zusammengestellt. Die Sammlung erreichen Sie hier: http://www.bildungsmanagement.net/Schulbarometer/IBB-Schulbarometer-Linksammlung-20-03-23c.pdf

20.3.20: DKSB LV Niedersachsen e.V:
Presseinformation : Schwierige Zeiten für Familien – Kinderschutz-Zentrum in Hannover erweitert die Beratungszeiten

Hannover. Die aktuelle Corona-Krise stellt Familien häufig vor ganz neue Herausforderungen. Veränderte Tagesstrukturen, Homeoffice ohne gesicherte Kinderbetreuung, finanzielle Engpässe und die Einschränkung der gewohnten Sozialkontakte erzeugen Druck, Ängste und erfordern viel Toleranz und Gelassenheit von allen. Besonders für Kinder und Jugendliche, die wegen ohnehin problematischer Familiensituationen gefährdet sind, sind wir unabhängig von allen Entwicklungen der kommenden Wochen verlässlich und unterstützend da.

„Wir haben unsere telefonischen Beratungszeiten deutlich ausgebaut und stehen Eltern, Kindern und allen, die in Corona-Zeiten Unterstützung brauchen, zur Seite“, betont Antje Möllmann, Geschäftsführerin des niedersächsischen Kinderschutzbundes. Das Team will damit alles tun, um auch ohne die Möglichkeit der persönlichen Beratung im Kinderschutz-Zentrum allen, die professionellen Rat brauchen, helfen zu können.

Von Montag bis Donnerstag sind die Beratungskräfte von 9:00 bis 13:00 Uhr unter der Nummer 0511 – 3743478 zu erreichen.

„Wie stark alle Fragen um das Corona-Virus Kinder verunsichern und Angst machen, bestimmt im Moment beinahe alle Gespräche am Sorgentelefon“, sagt auch Petra Lorenz, Koordinatorin des Kinder- und Jugendtelefons in Hannover. „Deshalb sind wir unendlich froh, dass wir uns gerade jetzt weiterhin auf die ehrenamtlichen Freiwilligen verlassen können. Der Dienstplan ist voll!“

Für alle Mädchen und Jungen, die sich Sorgen machen, die verängstigt oder traurig sind, ist das Beratungsteam am KJT da. Anonym und ohne dass die angerufene Nummer auf der Telefonrechnung der Eltern zu sehen ist. Unter der europaweiten Nummer 11611 sind die ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr zu erreichen.

Und für alle, die lieber online Unterstützung suchen, gibt es die anonyme em@il-Beratung der Nummer gegen Kummer. Auf www.nummergegenkummer.de können Kinder und Jugendliche mit dem speziell geschulten Beratungsteam Kontakt aufnehmen.

Das Kinder- und Jugendtelefon Hannover ist ein Angebot des Kinderschutz-Zentrums Hannover in Zusammenarbeit mit Nummer gegen Kummer e.V. – Mitglied im Deutschen Kinderschutzbund www.nummergegenkummer.de

19.3.20: DKSB:
Die Corona-Krise stellt uns alle vor große Herausforderungen.
Der Deutsche Kinderschutzbund möchte Ihnen einen Überblick über kindgerechte Aufklärung über das Corona-Virus, Beschäftigungsmöglichkeiten Zuhause und digitale Bildungsangebote geben:

Unsere wichtigste Botschaft ist: Den Druck für Alle reduzieren, auch wenn gerade alles anders, neu und ungewohnt ist. In vielen Haushalten leben jetzt Familien, die auf Grund der Nachrichtenlage verunsichert sind. Und die gleichzeitig eine Situation erleben, im Homeoffice zu arbeiten, ihre Kinder über den Tag und wahrscheinlich über eine längere Zeit zu Hause bei Laune zu halten und sie als Schulkinder unterrichten zu müssen. Das alles gemeinsam zu bewältigen, erfordert nicht nur viel Geduld und Einfallsreichtum sondern auch ein neues Zeitmanagement im Alltag zu etablieren und sich als „Lehrer*in“ zu erproben. Die gute Nachricht ist: Es ist auch nicht notwendig. Die Situation ist außergewöhnlich. Sie gemeinsam gut zu bewältigen, ist wichtiger als das Durchpauken des Matheheftes.

Die Kitas und Schulen sind geschlossen, der Sportverein sagt das Training ab und der Besuch bei Freunden und Verwandten ist nicht mehr möglich. Kinder nehmen die Krisensituation wahr, sie spüren auch die Belastung der Eltern. Umso wichtiger ist es, als Familie gemeinsam die Situation zu besprechen: Warum sind die Maßnahmen notwendig? Aufklärung nimmt Ängste und manch eine bisher unausgesprochene Befürchtung, kann in Gesprächen die Wucht genommen werden. Die Stadt Wien verbreitet über ihre Online-Kanäle ein kindgerechtes Erklärvideo: https://www.youtube.com/watch?v=_kU4oCmRFTw


Die Kinderseiten haben ebenfalls kindgerechte Informationen zusammengestellt: https://seitenstark.de/kinder/thema-der-woche/coronavirus


Was tun, wenn die Familie in Quarantäne ist? Schöne Beschäftigungsideen für Zuhause hat die Autorin und Diplom-Pädagogin Susanne Mierau auf ihrem Blog gesammelt: https://geborgen-wachsen.de/2020/03/14/familienalltag-zu-hause-gestalten/


Damit Kinder aller Altersgruppen auch zuhause lernen können, hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk sein Lernprogramm in den Mediatheken erweitert: https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/schulfernsehen/index.html


Außerdem flimmert „Die Sendung mit der Maus“ nun täglich über den Bildschirm.


Viele Illustrator*innen stellen jetzt ihre Ausmalvorlagen kostenlos im Netz zur Verfügung. Wem also die Zeichenideen so langsam ausgehen, findet hier Druckvorlagen und neue Inspiration: www.illustratoren-gegen-corona.de


Die Initiative „Schau hin“ sammelt auf ihren Seiten Tipps zum kreativen Umgang mit Medien. Wer gemeinsam ein Video drehen oder gar programmieren lernen möchte, findet hier viele Infos: https://www.schau-hin.info/tipps-regeln/ideen-fuer-kreative-mediennutzung


Abschließend soll eines nicht zu kurz kommen: Viel Zeit auf wenig Raum ist für viele Familien sehr belastend. Die „Nummer gegen Kummer“ ist für Eltern, Großeltern und Kinder auch weiterhin per Telefon, Email und Chatfunktion erreichbar: https://www.nummergegenkummer.de